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Trotz datenschutzrechtlicher Herausforderungen bieten moderne Technologien enorme Chancen – auch für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM)

Digitale BGF – Nutzung neuer Technologien zur Gesundheitsförderung

Trends und Praxistipps für Ihr BGM

Herausforderung

Lösung

In der Betrieblichen Gesundheitsförderung stehen immer wieder zwei zentrale Fragestellungen im Mittelpunkt der Diskussionen:

(1) 
Wie lassen sich die weniger gesundheitsbewussten Beschäftigten zu gesünderem Verhalten animieren?
(2) 
Wie können die gesundheitsbewussten Beschäftigten weiter gefördert werden?

Literatur:

Deloitte (2014). Perspektive E-Health – Consumer-Lösungen als Schlüssel zum Erfolg? Veröffentlichung im Rahmen der Studienreihe "Intelligente Netze". München.

Walter, U. N., Wäsche, H. & Sander, M. (2012). Dialogorientierte Kommunikation im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Prävention und Gesundheitsförderung, 7(4), 295-301.

Weiß, K. (2014). Evaluation eines gerätegestützten Arbeitsplatz-aufsuchenden Rückentrainings als Maßnahme im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dissertation der Universität Heidelberg.

 

Neben den Ansätzen der Betrieblichen Gesundheitskommunikation (Walter et al., 2012) oder der Aufsuchenden Gesundheitsförderung (Weiß, 2014) bieten auch moderne Technologien eine Fülle an Chancen, Beschäftigte für das Thema Gesundheit stärker zu sensibilisieren und zu motivieren. Nutzen lassen sich hierfür in Anlehnung an Deloitte (2014) vor allem drei Lösungen aus dem Bereich E-Health:

Diese Tools lassen sich in der praktischen Anwendung sogar teilweise miteinander verknüpfen, um den Mehrwert für den Nutzer zu erhöhen.

Doch neben den vielen Chancen solcher Technologien für das Thema BGM gibt es auch zahlreiche Risiken, die sich nicht alleine auf den Datenschutz beziehen. In der kostenfreien Slideshow werden Chancen und Risiken digitaler Gesundheitsförderung im Unternehmen gleichermaßen beleuchtet, um einen differenzierten Blick auf das polarisierende Thema zu ermöglichen. Dazu trägt auch ein Interview mit Prof. Dr. Filip Mess bei, der sich in seiner universitären Forschungsarbeit dem Themenfeld E-Health im Betrieb widmet. Weitere Informationen zu virtuellen Gesundheitshelfern können einem Artikel entnommen werden, der im PERSONALMAGAZIN erschienen ist (09/2015).

Umsetzungsbeispiele

Implementierung einer internetbasierten Gesundheitsplattform an allen 4 Standorten in Deutschland (im Anschluss an wiss. Gesundheitserhebung). Direktbuchungen möglich: Wahl zwischen Gesundheitsangeboten im Unternehmen oder in direkter Wohnortnähe.

Implementierung einer internetbasierten Gesundheitsplattform am Standort München. Integration bedarfsangepasster Angebote in die Plattform auf der Basis wiss. Gesundheitserhebung. Bezuschussung besonders zielführender Gesundheitsangebote durch den Arbeitgeber.

Risiko-Screening und personalisiertes Gesundheitsmanagement bei Beschäftigten des KIT durch Anwendung tragbarer Sensoren (48h-Checkup). Erstellung von Health-Reports mit Informationen und Tipps zum eigenen Gesundheitsverhalten (Bewegung, Schlaf, Stress).

Psychische GB

Weitere IFBG-Angebots- und Tätigkeitsfelder

Mit Blick auf ein fundiertes BGM-Benchmarking liefern Gesundheitsbefragungen entscheidende Hinweise. Lernen Sie unsere 3 Analysepakete (Basic, Plus und Pro) kennen, die wir speziell für Unternehmen und Behörden entwickelt haben.

Analysepakete

Aufsuchende GF

Wie bringe ich vor allem die Beschäftigten, die sich gar nicht für das Thema Gesundheit interessieren, zu einer Teilnahme an BGM-Angeboten? Ein erfolgversprechender Ansatz hierfür ist unser Konzept der aufsuchenden Gesundheitsförderung.

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ist für Unternehmen und Behörden gesetzlich verpflichtend. Wir haben die wichtigsten Fakten auf einer Informationsseite für Sie zusammengefasst.

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